SK-Konstruktion
Konstruktion / Dokumentation

Unsere Arbeitsweise – klarer Projektablauf von der Anfrage bis zur Übergabe

Bei technischen Projekten ist nicht nur die Konstruktion selbst wichtig, sondern auch eine klare Abstimmung, nachvollziehbare Bearbeitung und ein strukturierter Datenaustausch.

SK-Konstruktion arbeitet projektbezogen und stimmt den Ablauf auf die jeweilige Aufgabenstellung ab.
Je nach Projekt kann die Zusammenarbeit von einer einzelnen CAD-Änderung bis zu einer vollständigen Entwicklung mit Konstruktion, Prototyp, Berechnung oder technischer Dokumentation reichen.

Ein typischer Ablauf ist:

Anfrage → Aufgabenstellung klären → vorhandene Daten prüfen → Bearbeitungsumfang festlegen → Konstruktion / Umsetzung → Abstimmung → Änderungen → Datenübergabe

1. Anfrage und erste Aufgabenbeschreibung

Am Anfang steht eine möglichst kurze Beschreibung der technischen Aufgabenstellung.
Hilfreich sind beispielsweise:

  • CAD-Daten
  • STEP-Dateien
  • technische Zeichnungen
  • PDF-Unterlagen
  • Skizzen
  • Fotos
  • vorhandene Bauteile
  • Stücklisten
  • technische Spezifikationen
  • Angaben zu Material und Fertigung
  • gewünschte Stückzahlen
  • vorhandene Dokumentationen

Nicht alle Informationen müssen bereits vollständig vorhanden sein.
Auch eine erste Skizze oder Beschreibung kann ausreichen, um den weiteren Ablauf zu besprechen.

2. Aufgabenstellung und Ziel klären

Vor Beginn der eigentlichen Bearbeitung wird geklärt, welches Ergebnis benötigt wird.
Dabei können beispielsweise folgende Fragen relevant sein:

  • Soll eine vorhandene Konstruktion geändert werden?
  • Wird ein komplett neues CAD-Modell benötigt?
  • Welche Funktion muss das Bauteil erfüllen?
  • Welche Fertigungsverfahren sind vorgesehen?
  • Welche Schnittstellen müssen berücksichtigt werden?
  • Werden technische Zeichnungen benötigt?
  • Ist ein Prototyp sinnvoll?
  • Müssen bestehende Daten übernommen werden?
  • Welche Datenformate werden am Ende benötigt?

Je klarer das gewünschte Ergebnis definiert ist, desto effizienter kann die technische Bearbeitung erfolgen.

3. Vorhandene Daten prüfen

Wenn bereits Konstruktionsdaten oder Unterlagen vorhanden sind, werden diese zunächst auf ihre Verwendbarkeit geprüft.
Das können beispielsweise sein:

  • Autodesk-Inventor-Dateien
  • STEP-Daten
  • DWG- oder DXF-Dateien
  • PDF-Zeichnungen
  • STL-Dateien
  • Stücklisten
  • alte Konstruktionen
  • technische Dokumentationen

Dabei wird geklärt, welche Daten direkt weiterverwendet werden können und wo gegebenenfalls ein Neuaufbau oder eine Überarbeitung erforderlich ist.

Gerade bei älteren oder neutralen CAD-Daten kann ein vollständiger parametrischer Neuaufbau sinnvoller sein als eine aufwendige Bearbeitung importierter Geometrien.

4. Bearbeitungsumfang festlegen

Nach Sichtung der Aufgabenstellung wird abgegrenzt, welche Leistungen benötigt werden.
Ein Projekt kann beispielsweise nur aus:

  • einer CAD-Änderung
  • einer Zeichnung
  • einer einzelnen Baugruppe
  • einer iLogic-Regel
  • einer FEM-Analyse
  • einer technischen Dokumentation

bestehen.

Bei umfangreicheren Projekten können mehrere Schritte kombiniert werden.
Beispiel:

Produktidee → CAD-Konstruktion → FEM → Prototyp → Optimierung → technische Unterlagen
Der Umfang wird so gewählt, dass nur die tatsächlich benötigten Leistungen bearbeitet werden.

5. Konstruktion und technische Bearbeitung

Nach Festlegung des Projektumfangs beginnt die eigentliche technische Bearbeitung.
Je nach Aufgabenstellung kann dies beispielsweise umfassen:

  • 3D-CAD-Konstruktion
  • Änderung bestehender Modelle
  • Baugruppenentwicklung
  • technische Zeichnungen
  • FEM-Analyse
  • iLogic-Programmierung
  • CAD-Modellierung für 3D-Druck
  • Reverse Engineering
  • technische Dokumentation

Der Schwerpunkt liegt auf einer technisch nachvollziehbaren und möglichst fertigungsgerechten Umsetzung.

6. Abstimmung während des Projekts

Technische Projekte entwickeln sich häufig während der Bearbeitung weiter.
Deshalb sind Zwischenabstimmungen ein normaler Bestandteil der Zusammenarbeit.
Dabei können beispielsweise besprochen werden:

  • konstruktive Varianten
  • offene technische Fragen
  • Änderungen von Anforderungen
  • Fertigungsbedingungen
  • Materialentscheidungen
  • Schnittstellen
  • Einbausituationen
  • zusätzliche Funktionen

Gerade bei größeren Projekten ist es sinnvoll, nicht erst am Ende über die Konstruktion zu sprechen.
Zwischenstände können deshalb projektbezogen abgestimmt werden.

7. Änderungen nachvollziehbar umsetzen

Änderungen gehören zu fast jedem Entwicklungsprojekt.
Wichtig ist, dass Änderungen kontrolliert und nachvollziehbar in die bestehenden Daten einfließen.
Je nach Projekt können dabei berücksichtigt werden:

  • geänderte Maße
  • neue Schnittstellen
  • neue Komponenten
  • Materialänderungen
  • Fertigungsänderungen
  • Anpassungen an Zeichnungen
  • Stücklistenänderungen
  • Dokumentationsänderungen

Durch den parametrischen Aufbau in Autodesk Inventor können viele Änderungen direkt in vorhandene Modelle integriert werden.

8. Prototypen zur praktischen Prüfung

Bei geeigneten Projekten kann ein Prototyp helfen, eine Konstruktion praktisch zu bewerten.
Über unseren eigenen 3D-Druck können beispielsweise geprüft werden:

  • Abmessungen
  • Passungen
  • Einbausituationen
  • Montage
  • Bedienbarkeit
  • Form und Proportionen
  • grundlegende Funktionen

Erkenntnisse aus dem Prototyp können anschließend wieder in das CAD-Modell zurückgeführt werden.
Ein typischer Ablauf ist:

CAD → Prototyp → Test → Änderung → neuer Prototyp

Mehr über Prototypen & Fertigung erfahren →

9. FEM als Bestandteil der Entwicklung

Wenn Belastungen oder Verformungen eine wichtige Rolle spielen, kann eine FEM-Analyse in den Entwicklungsprozess integriert werden.
Ein typischer Ablauf:

CAD-Modell → Randbedingungen definieren → FEM-Analyse → Ergebnisse bewerten → Konstruktion anpassen

Dadurch können ausgewählte konstruktive Varianten bereits vor der Fertigung untersucht werden.

Mehr über FEM-Analysen erfahren →

10. Technische Dokumentation mit der Konstruktion abstimmen

Wenn zu einem Projekt technische Dokumentationen gehören, können diese parallel oder nach Abschluss der Konstruktion erstellt werden.
Dazu können beispielsweise gehören:

  • Betriebsanleitungen
  • Montageunterlagen
  • Wartungsunterlagen
  • Ersatzteillisten
  • technische Illustrationen
  • Entwicklungsdokumentationen

Ändert sich die Konstruktion, können auch die zugehörigen technischen Unterlagen entsprechend angepasst werden.

Mehr über technische Dokumentation erfahren →

11. Datenaustausch

Für technische Projekte werden unterschiedliche Dateiformate benötigt.
Je nach Aufgabenstellung können unter anderem verarbeitet beziehungsweise bereitgestellt werden:

  • Autodesk-Inventor-Dateien
  • STEP
  • DWG
  • DXF
  • PDF
  • STL
  • 3MF
  • Excel-Dateien
  • technische Dokumente

Welches Format sinnvoll ist, hängt davon ab, wie die Daten beim Kunden weiterverwendet werden sollen.
Für spätere Änderungen sind native CAD-Daten oder neutrale CAD-Formate häufig geeigneter als reine Netzformate wie STL.

12. Versions- und Änderungsstände

Bei technischen Projekten ist ein eindeutiger Datenstand wichtig.
Deshalb sollten Änderungen und Freigaben möglichst nachvollziehbar erfolgen.
Bei Bedarf können beispielsweise:

  • Dateistände
  • Revisionen
  • Änderungsstände
  • Zeichnungsstände
  • Freigaben

projektbezogen berücksichtigt werden.
Gerade wenn mehrere Personen an einem Projekt beteiligt sind, hilft eine klare Datenstruktur dabei, Verwechslungen zu vermeiden.

13. Zusammenarbeit mit bestehenden Konstruktionsteams

SK-Konstruktion kann nicht nur vollständige Projekte übernehmen.
Auch die Unterstützung bestehender Konstruktionsteams ist möglich.
Typische Aufgaben sind:

  • einzelne Baugruppen
  • Änderungskonstruktionen
  • Zeichnungsableitungen
  • Detailkonstruktionen
  • CAD-Automatisierung
  • Dokumentationsarbeiten
  • projektbezogene zusätzliche Kapazität

Dadurch kann zusätzliche Konstruktionsleistung gezielt eingesetzt werden, ohne dauerhaft interne Kapazitäten aufzubauen.

14. Vor-Ort-Einsatz beim Kunden

  • Bei bestimmten Projekten ist eine Bearbeitung direkt beim Kunden sinnvoll.
  • Das betrifft beispielsweise:
  • Umbauten bestehender Maschinen
  • komplexe Einbausituationen
  • kurzfristige Abstimmungen
  • Zusammenarbeit mit Fertigung und Montage
  • projektbezogene Kapazitätsunterstützung

Mit einer mobilen CAD-Arbeitsstation können Autodesk-Inventor-Projekte nach Absprache auch direkt vor Ort bearbeitet werden.

Mehr über Kooperation und Vor-Ort-Einsatz erfahren →

15. Übergabe der Projektdaten

Nach Abschluss der vereinbarten Bearbeitung werden die benötigten Projektdaten übergeben.
Je nach Projekt können dazu gehören:

  • CAD-Modelle
  • Baugruppen
  • STEP-Dateien
  • technische Zeichnungen
  • Stücklisten
  • PDF-Unterlagen
  • FEM-Ergebnisse
  • technische Dokumentationen
  • STL- oder 3D-Druckdaten
  • weitere vereinbarte Dateien

Welche Daten Bestandteil der Übergabe sind, sollte bereits zu Beginn des Projekts abgestimmt werden.

16. Vertraulicher Umgang mit Kundendaten

Konstruktionsdaten, Zeichnungen und technische Informationen enthalten häufig vertrauliches Unternehmenswissen.
Solche Daten behandeln wir entsprechend vertraulich.

Wenn für ein Projekt besondere Anforderungen an Vertraulichkeit oder Geheimhaltung bestehen, können diese vor Beginn der Zusammenarbeit abgestimmt werden.

Typische Ausgangssituationen

„Wir haben bereits eine fertige Konstruktion und benötigen nur Änderungen.“
Vorhandene CAD-Daten können geprüft und projektbezogen weiterbearbeitet werden.

„Wir haben nur eine Idee oder Skizze.“
Die Aufgabenstellung kann gemeinsam konkretisiert und anschließend konstruktiv ausgearbeitet werden.

„Unsere interne Konstruktion benötigt kurzfristig Unterstützung.“
Einzelne Bauteile, Baugruppen oder Arbeitspakete können übernommen werden.

„Wir haben keine CAD-Daten mehr.“
Je nach Ausgangslage können Zeichnungen, vorhandene Bauteile, Vermessung oder 3D-Scan als Grundlage dienen.

„Wir möchten zuerst einen Prototyp testen.“
Nach der CAD-Konstruktion kann ein Muster gefertigt und anschließend weiter optimiert werden.

So starten Sie ein Projekt mit SK-Konstruktion

Für eine erste Einschätzung reicht häufig eine kurze Beschreibung der Aufgabenstellung.
Hilfreich sind insbesondere:

  • vorhandene Zeichnungen
  • CAD-Daten
  • STEP-Dateien
  • Fotos
  • Skizzen
  • Stücklisten
  • Abmessungen
  • technische Anforderungen
  • gewünschtes Ergebnis
  • geplanter Zeitrahmen

Auf dieser Grundlage kann geklärt werden, welche weiteren Informationen für die Bearbeitung benötigt werden.

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