SK-Konstruktion fertigt 3D-gedruckte Bauteile, Prototypen, Ersatzteile, Funktionsmodelle und Kleinserien für Unternehmen und private Auftraggeber.
Je nach Bauteil, Größe, gewünschter Oberfläche und Einsatzzweck stehen unterschiedliche additive Fertigungsverfahren zur Verfügung.
Für größere und funktionale Bauteile setzen wir das FFF-/FDM-Verfahren ein. Für kleinere Bauteile mit feinen Details und hoher Oberflächenqualität steht zusätzlich ein LCD-Resin-Druckverfahren zur Verfügung.
Vorhandene STL-, STEP- oder CAD-Daten können direkt als Grundlage dienen. Wenn noch kein geeignetes 3D-Modell vorhanden ist, unterstützen wir zusätzlich bei CAD-Modellierung, Reverse Engineering und konstruktiver Anpassung.
PrototypenKonstruktionen schnell als reales Bauteil testen. | ErsatzteileNicht mehr verfügbare Kunststoffteile nachbilden und bei Eignung neu fertigen. | FunktionsbauteileHalterungen, Adapter, Gehäuse, Vorrichtungen und technische Sonderteile. | KleinserienEinzelstücke und kleinere Stückzahlen ohne klassisches Werkzeug. |
FFF-/FDM-3D-DruckBeim Fused Filament Fabrication (FFF), häufig auch als FDM bezeichnet, wird thermoplastischer Kunststoff schichtweise durch eine beheizte Düse aufgetragen.
Bei SK-Konstruktion können FFF-Bauteile bis zu einer maximalen Größe von 580 × 580 × 580 mm gefertigt werden. Das Verfahren ist insbesondere dann interessant, wenn mechanisch nutzbare Bauteile, größere Abmessungen oder wirtschaftliche Einzelteile und kleine Stückzahlen benötigt werden. | LCD-Resin-3D-DruckFür kleine Bauteile mit hoher Detailgenauigkeit verwenden wir den Anycubic Photon Mono M7 Pro.
Der Photon Mono M7 Pro bietet ein maximales Bauvolumen von 223 × 126 × 230 mm. Diese Abmessungen entsprechen den aktuellen Herstellerangaben von Anycubic. |
Die Auswahl des Druckverfahrens hängt von mehreren Faktoren ab.
Dazu gehören unter anderem:
FFF/FDM ist in vielen Fällen die wirtschaftlichere Lösung für größere und funktionale Bauteile.
Resin-Druck bietet dagegen Vorteile bei kleinen Bauteilen, feinen Details und anspruchsvolleren Oberflächen.
Wir prüfen anhand der jeweiligen Aufgabenstellung, welches Verfahren technisch sinnvoll ist.
3D-Druck eignet sich besonders für die schnelle Herstellung von Prototypen.
Damit können Konstruktionen bereits vor einer späteren Serienfertigung praktisch überprüft werden.
Ein Prototyp kann beispielsweise genutzt werden, um:
Erkenntnisse aus dem Prototyp können anschließend wieder in das CAD-Modell zurückgeführt werden.
Ein typischer Entwicklungsablauf ist:
CAD-Modell → 3D-Druck → Test → konstruktive Änderung → neuer Prototyp
Ein weiterer Anwendungsbereich ist der Nachbau nicht mehr verfügbarer Ersatzteile.
Wenn ein Bauteil nicht mehr geliefert werden kann, kann ein vorhandenes Muster als Grundlage dienen.
Je nach Ausgangssituation erfolgt zunächst:
Anschließend kann geprüft werden, ob sich das neue Bauteil sinnvoll im 3D-Druck herstellen lässt.
Besonders interessant sind beispielsweise:
Nicht jedes Ersatzteil eignet sich für additive Fertigung. Belastung, Temperatur, Material und Sicherheitsrelevanz müssen deshalb immer berücksichtigt werden.
Mehr über 3D-Scan & Reverse Engineering erfahren →
3D-Druck eignet sich nicht nur für optische Modelle.
Viele Bauteile können auch direkt funktional eingesetzt werden.
Typische Anwendungen sind:
Dabei wird das Bauteil möglichst bereits bei der Konstruktion auf das spätere Druckverfahren abgestimmt.
Für geringe Stückzahlen kann der 3D-Druck eine wirtschaftliche Alternative zu klassischen Fertigungsverfahren darstellen.
Typische Stückzahlbereiche sind:
Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, dass keine klassischen Formwerkzeuge erforderlich sind.
Dadurch können Änderungen auch bei kleinen Stückzahlen relativ flexibel umgesetzt werden.
Bei größeren Stückzahlen oder besonderen Materialanforderungen kann dagegen ein anderes Verfahren wirtschaftlicher sein.
In solchen Fällen können beispielsweise Silikonformen und Gießverfahren interessant werden.
Mehr über Vakuumguss und Kleinserien erfahren →
Für größere Bauteile stehen bei SK-Konstruktion FFF-Druckmöglichkeiten bis zu einem Bauraum von:
580 × 580 × 580 mm zur Verfügung.
Zusätzlich stehen Drucker mit kleineren Bauräumen zur Verfügung.
Großformat-3D-Druck eignet sich beispielsweise für:
Ob ein Bauteil tatsächlich in einem Stück gedruckt werden sollte, hängt jedoch nicht nur vom maximalen Bauraum ab.
Druckzeit, Verzug, Oberflächenqualität, Belastung und spätere Montage können dafür sprechen, ein großes Bauteil gezielt in mehrere Segmente aufzuteilen.
Je nach Anwendung können unterschiedliche thermoplastische Filamente verwendet werden.
Typische Materialien sind beispielsweise:
Welches Material geeignet ist, hängt unter anderem ab von:
Die Materialauswahl erfolgt deshalb immer in Verbindung mit der konkreten Anwendung.
Auch beim Resin-Druck stehen unterschiedliche Harzsysteme zur Verfügung.
Je nach Anwendung können beispielsweise eingesetzt werden:
Resin-Bauteile besitzen andere mechanische Eigenschaften als thermoplastisch gedruckte FFF-Bauteile.
Das Material wird deshalb nicht ausschließlich nach Oberflächenqualität, sondern auch nach dem späteren Einsatzzweck ausgewählt.
Bei schichtweise gefertigten Bauteilen beeinflusst die Druckrichtung nicht nur die Oberfläche, sondern auch die mechanischen Eigenschaften.
Insbesondere beim FFF-/FDM-Verfahren kann die Festigkeit zwischen den einzelnen Schichten geringer sein als innerhalb einer Schicht.
Deshalb berücksichtigen wir bei funktionalen Bauteilen nach Möglichkeit:
Damit kann die Konstruktion besser an den späteren Einsatzzweck angepasst werden.
Für eine Anfrage können unterschiedliche Ausgangsdaten verwendet werden.
Besonders gut geeignet sind beispielsweise:
STEP- oder native CAD-Daten sind besonders hilfreich, wenn vor dem Druck noch konstruktive Änderungen vorgenommen werden sollen.
STL-Dateien eignen sich gut für bereits fertige Geometrien, sind aber bei umfangreichen Änderungen deutlich eingeschränkter.
Auch ohne vorhandenes CAD-Modell kann ein Bauteil hergestellt werden.
Als Grundlage können beispielsweise dienen:
Wir erstellen daraus bei Bedarf ein druckgerechtes CAD-Modell.
Mehr über CAD-Modellierung für 3D-Druck erfahren →
Bei komplex geformten Bauteilen kann ein 3D-Scan eine sinnvolle Grundlage für die Nachkonstruktion bilden.
Das ist beispielsweise interessant, wenn:
Scandaten können anschließend als Referenz für Reverse Engineering und CAD-Modellierung verwendet werden.
Mehr über 3D-Scan & Reverse Engineering erfahren →
Vor der Fertigung müssen 3D-Daten für den Druck vorbereitet werden.
Dabei werden je nach Projekt beispielsweise geprüft:
Anschließend wird das Modell im Slicer für den jeweiligen Drucker vorbereitet.
Zum Prozess gehören beispielsweise:
CAD/STL → Ausrichtung → Slicing → Stützstrukturen → Druckparameter → Fertigung
Autodesk beschreibt diesen grundsätzlichen FFF-Ablauf ebenfalls als Modellvorbereitung, Positionierung im Bauraum, Wahl der Druckparameter, Generierung des additiven Werkzeugwegs und Ausgabe der Druckdatei.
Nach dem Druck kann abhängig von Verfahren und Bauteil eine Nachbearbeitung erforderlich sein.
Beim FFF-Druck kann dazu beispielsweise gehören:
Beim Resin-Druck gehören typischerweise:
zum Fertigungsprozess.
Wenn bereits ein druckbares 3D-Modell vorhanden ist, kann über unser Online-Kalkulationstool ein erstes Preisangebot erstellt werden.
Dazu wird die 3D-Datei hochgeladen und anschließend können beispielsweise Material, Stückzahl und weitere Parameter ausgewählt werden.
Ein möglicher Ablauf ist:
„Ich habe eine STL-Datei und möchte das Bauteil drucken lassen.“
Die Datei kann geprüft und anschließend für das passende Druckverfahren vorbereitet werden.
„Ich habe eine STEP-Datei und benötige einige Änderungen.“
Die Geometrie kann zunächst konstruktiv angepasst und anschließend gedruckt werden.
„Ich brauche ein Ersatzteil, das nicht mehr verfügbar ist.“
Das vorhandene Bauteil kann vermessen oder gescannt, neu konstruiert und bei Eignung im 3D-Druck gefertigt werden.
„Ich möchte nur einen Prototyp testen.“
Ein einzelnes Funktionsmuster kann gefertigt und anschließend konstruktiv weiterentwickelt werden.
„Ich brauche mehrere gleiche Teile.“
Je nach Stückzahl und Anforderungen prüfen wir, ob 3D-Druck oder ein anderes Fertigungsverfahren wirtschaftlich sinnvoller ist.
„Mein Bauteil ist größer als ein normaler Desktop-3D-Drucker.“
Mit unserem Großformat-FFF-Druck können Bauteile bis zu 580 × 580 × 580 mm gefertigt werden.
SK-Konstruktion bietet 3D-Druck Service am Standort Schopfheim im Landkreis Lörrach.
Kunden aus Schopfheim, Lörrach, Maulburg, Steinen, Rheinfelden und der umliegenden Region können Bauteile nach Absprache abholen.
Darüber hinaus bearbeiten wir Aufträge überregional und versenden gefertigte Bauteile.
Durch die Kombination von CAD-Konstruktion, 3D-Scan und eigenem 3D-Druck können Projekte bei Bedarf vollständig von der digitalen Geometrie bis zum fertigen Bauteil begleitet werden.
Senden Sie uns Ihre STL-, STEP- oder CAD-Datei beziehungsweise eine Beschreibung des gewünschten Bauteils.
Hilfreich sind außerdem Angaben zu:
Wir prüfen anschließend, welches Druckverfahren und Material für die Aufgabenstellung geeignet ist.
3D-Druck unverbindlich anfragen →
Sie haben bereits ein 3D‑Modell (STL, STEP o. Ä.)? Laden Sie es einfach in unser Kalkulationstool hoch und erhalten Sie innerhalb weniger Sekunden ein unverbindliches Preisangebot – kostenlos und ohne Registrierung.
So funktioniert’s
👉 Jetzt Angebot berechnen. Nutzen Sie den untenstehenden Link oder das eingebettete Formular, um Ihr Modell hochzuladen und sofort loszulegen.
https://seekmake.com/profile/skkonstruktion