SK-Konstruktion unterstützt Unternehmen bei der FEM-Analyse von Bauteilen und kleineren Baugruppen.
Mit Autodesk Inventor und Inventor Nastran untersuchen wir mechanische Konstruktionen unter definierten Lasten und Randbedingungen. Ziel ist es, Spannungen, Verformungen und kritische Bereiche bereits während der Entwicklung sichtbar zu machen und konstruktive Varianten gezielt miteinander zu vergleichen.
FEM-Analysen können dabei helfen, Konstruktionen besser zu verstehen, Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und Änderungen bereits vor der Fertigung zu bewerten..
Die Finite-Elemente-Methode, kurz FEM, ist ein numerisches Berechnungsverfahren zur Untersuchung technischer Bauteile und Konstruktionen.
Dabei wird das CAD-Modell in viele kleine Berechnungselemente unterteilt. Auf Grundlage definierter Materialien, Lagerungen und Belastungen wird anschließend berechnet, wie sich das Bauteil unter den vorgegebenen Bedingungen verhält.
Je nach Aufgabenstellung können beispielsweise untersucht werden:
Eine FEM-Analyse ersetzt dabei nicht automatisch einen realen Versuch oder eine vorgeschriebene Prüfung. Sie ist ein Werkzeug zur konstruktiven Bewertung und Optimierung.
Bei einer statischen Analyse werden Belastungen betrachtet, die sich während des untersuchten Zustands nicht wesentlich ändern.
Typische Fragestellungen sind beispielsweise:
Statische Analysen eignen sich insbesondere für viele typische Aufgaben im Maschinenbau und in der Produktentwicklung.
Ein wesentlicher Vorteil der FEM besteht darin, dass Belastungen nicht nur als einzelne Zahlen dargestellt werden.
Spannungen und Verformungen können über das gesamte Modell visualisiert werden.
Dadurch lässt sich beispielsweise erkennen:
Diese Ergebnisse können anschließend direkt in die weitere CAD-Konstruktion einfließen.
FEM ist besonders hilfreich, wenn mehrere konstruktive Varianten miteinander verglichen werden sollen.
Beispielsweise kann untersucht werden:
Variante A → Berechnung → Ergebnis
Variante B → Berechnung → Ergebnis
Variante C → Berechnung → Ergebnis
Anhand der Ergebnisse können Unterschiede in Spannungen, Verformungen oder Materialeinsatz bewertet werden.
Dadurch können konstruktive Änderungen zielgerichteter erfolgen als ausschließlich auf Grundlage geometrischer Annahmen.
Da Konstruktion und FEM bei SK-Konstruktion eng miteinander verbunden sind, können Änderungen direkt am vorhandenen CAD-Modell vorgenommen werden.
Ein typischer Ablauf ist:
CAD-Modell → Randbedingungen definieren → FEM-Analyse → Ergebnisse bewerten → Konstruktion ändern → erneut berechnen
Dieser iterative Prozess ermöglicht es, unterschiedliche Varianten bereits in einer frühen Entwicklungsphase zu untersuchen.
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Damit eine FEM-Berechnung sinnvoll durchgeführt werden kann, müssen die tatsächlichen Randbedingungen möglichst genau bekannt sein.
Dazu gehören insbesondere:
Je genauer die tatsächliche Belastungssituation beschrieben werden kann, desto aussagekräftiger ist die Berechnung.
Eine FEM-Berechnung liefert nicht automatisch ein korrektes Ergebnis, nur weil ein CAD-Modell vorhanden ist.
Besonders wichtig sind realistische Materialdaten und Randbedingungen.
Beispielsweise muss geklärt werden:
Falsch angenommene Randbedingungen können zu Ergebnissen führen, die das reale Verhalten der Konstruktion nicht ausreichend abbilden.
Deshalb gehört die technische Bewertung der Randbedingungen zu den wichtigsten Schritten einer FEM-Analyse.
Für die Berechnung wird die Geometrie in einzelne finite Elemente zerlegt.
Diese sogenannte Vernetzung beeinflusst die Genauigkeit und den Rechenaufwand der Analyse.
In kritischen Bereichen kann eine feinere Vernetzung sinnvoll sein, beispielsweise:
- an Übergängen
- an Bohrungen
- an Radien
- an Lastangriffspunkten
- an Kontaktflächen
- bei deutlichen Geometrieänderungen
Die Vernetzung wird deshalb abhängig von der Geometrie und der jeweiligen Aufgabenstellung gewählt.
Je nach Material und Aufgabenstellung kann aus den berechneten Spannungen ein Sicherheitsfaktor abgeleitet werden.
Dabei ist jedoch wichtig:
Ein angezeigter Sicherheitsfaktor bedeutet nicht automatisch, dass ein Bauteil für jeden realen Einsatzfall ausreichend dimensioniert ist.
Zusätzliche Faktoren können beispielsweise sein:
FEM-Ergebnisse müssen deshalb immer im Zusammenhang mit der tatsächlichen Anwendung betrachtet werden.
Wenn Temperaturen das Verhalten eines Bauteils beeinflussen, können je nach Aufgabenstellung auch thermische Effekte betrachtet werden.
Mögliche Fragestellungen sind beispielsweise:
Bei Belastungen, die sich zeitlich verändern oder durch Schwingungen entstehen, können je nach Aufgabenstellung weitergehende Analysen erforderlich sein.
Dazu gehören beispielsweise Fragestellungen zu:
Ob eine solche Analyse für das jeweilige Projekt sinnvoll und mit den verfügbaren Modellen belastbar durchführbar ist, sollte vorab anhand der Aufgabenstellung bewertet werden.
Neben Einzelteilen können auch kleinere Baugruppen untersucht werden.
Dabei gewinnen zusätzlich die Kontakte zwischen den einzelnen Komponenten an Bedeutung.
Beispiele sind:
Je komplexer eine Baugruppe wird, desto wichtiger ist eine realistische Definition der Kontakte und Randbedingungen.
Im Maschinenbau kann eine FEM-Analyse beispielsweise bei folgenden Bauteilen und Konstruktionen sinnvoll sein:
Die Berechnung kann sowohl bei neuen Konstruktionen als auch bei der Änderung bestehender Maschinenkomponenten eingesetzt werden.
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Auch bei der Entwicklung neuer Produkte können FEM-Analysen helfen, konstruktive Entscheidungen zu unterstützen.
Mögliche Anwendungen sind:
Die Berechnung kann dabei bereits vor der Herstellung eines Prototyps erfolgen.
Anschließend können rechnerische Ergebnisse und praktische Tests miteinander verglichen werden.
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Eine FEM-Berechnung und ein realer Prototyp erfüllen unterschiedliche Aufgaben.
Die FEM kann rechnerisch zeigen, wie sich eine Konstruktion unter definierten Bedingungen verhält.
Ein Prototyp kann dagegen beispielsweise genutzt werden, um:
Bei geeigneten Projekten können beide Methoden miteinander kombiniert werden.
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Je nach Aufgabenstellung können die durchgeführten Berechnungen und wesentlichen Ergebnisse dokumentiert werden.
Eine solche Dokumentation kann beispielsweise enthalten:
Damit bleiben Annahmen und Ergebnisse auch für spätere konstruktive Änderungen nachvollziehbar.
Eine FEM-Simulation ist ein mathematisches Modell der Realität.
Die Qualität der Ergebnisse hängt deshalb maßgeblich von den verwendeten Annahmen und Eingangsdaten ab.
Eine FEM-Analyse kann beispielsweise nicht automatisch berücksichtigen:
Deshalb verstehen wir FEM als Werkzeug zur konstruktiven Bewertung und Entscheidungsunterstützung, nicht als pauschale Garantie für die Sicherheit eines Bauteils.
Gesetzlich vorgeschriebene Prüfungen, Nachweise oder Validierungen werden durch eine FEM-Berechnung nicht automatisch ersetzt.
„Hält dieses Bauteil die vorgesehene Belastung aus?“
Die vorhandene Konstruktion kann unter definierten Belastungs- und Lagerbedingungen untersucht werden.
„Wo liegt die Schwachstelle unserer Konstruktion?“
Spannungs- und Verformungsverteilungen können kritische Bereiche sichtbar machen.
„Kann das Bauteil leichter ausgeführt werden?“
Geometrie- und Materialvarianten können miteinander verglichen werden.
„Welche von mehreren Konstruktionen ist günstiger?“
Varianten können unter vergleichbaren Randbedingungen berechnet und gegenübergestellt werden.
„Wie stark verformt sich unsere Konstruktion?“
Die resultierenden Verschiebungen und Verformungen können rechnerisch ausgewertet werden.
SK-Konstruktion ist ein Konstruktionsbüro mit Sitz in Schopfheim im Landkreis Lörrach.
Wir verbinden mechanische CAD-Konstruktion mit FEM-Analysen, sodass Berechnungsergebnisse direkt in konstruktive Änderungen einfließen können.
Dadurch können insbesondere kleinere Entwicklungs- und Maschinenbauprojekte ohne unnötige Schnittstellen zwischen Konstruktion und Berechnung bearbeitet werden.
Senden Sie uns eine Beschreibung der Aufgabenstellung sowie die vorhandenen CAD-Daten, Zeichnungen und Informationen zu Material, Belastungen und Lagerungen.
Wir prüfen zunächst, ob sich die Fragestellung mit einer FEM-Analyse sinnvoll abbilden lässt und welche Randbedingungen für die Berechnung benötigt werden.