SK-Konstruktion entwickelt iLogic-Regeln und Automatisierungslösungen für Autodesk Inventor, um wiederkehrende Konstruktionsaufgaben zu vereinfachen, Eingaben zu standardisieren und manuelle Arbeitsschritte zu reduzieren.
Mit iLogic lassen sich Bauteile, Baugruppen und Zeichnungen regelbasiert steuern. Parameter können automatisch verändert, Komponenten ein- oder ausgeblendet, Varianten erzeugt, iProperties gepflegt oder wiederkehrende Abläufe automatisiert werden.
Dabei können sowohl einzelne iLogic-Regeln als auch umfangreichere Lösungen für bestehende Inventor-Konstruktionen entwickelt werden.
iLogic ist eine in Autodesk Inventor integrierte Technologie für regelbasierte Konstruktion und Automatisierung.
Über Regeln können Parameter, Bauteile, Komponenten, Eigenschaften und weitere Elemente eines Inventor-Modells automatisch gesteuert werden.
Dadurch können beispielsweise bestimmte Abmessungen geändert werden, ohne sämtliche abhängigen Bauteile und Zeichnungen manuell bearbeiten zu müssen.
Ein typisches Beispiel:
Eingabewerte ändern → iLogic-Regel ausführen → Bauteile und Baugruppen aktualisieren → Zeichnungen und Eigenschaften anpassen
Gerade bei wiederkehrenden Konstruktionen und Produktvarianten kann dadurch erheblicher manueller Aufwand reduziert werden.
Je nach Aufgabenstellung entwickeln wir individuelle iLogic-Lösungen unter anderem für:
Dabei können sowohl neue Automatisierungen entwickelt als auch bestehende iLogic-Regeln analysiert, erweitert oder überarbeitet werden.
Eine der wichtigsten Einsatzmöglichkeiten von iLogic ist die Steuerung von Inventor-Parametern.
Abmessungen und andere Eigenschaften einer Konstruktion können über Regeln miteinander verknüpft werden.
Beispielsweise kann eine Eingabe wie:
Gesamtbreite = 1.200 mm
automatisch Änderungen auslösen an:
Damit lassen sich insbesondere Konstruktionen automatisieren, die nach einem ähnlichen Grundprinzip in unterschiedlichen Größen oder Varianten hergestellt werden.
iLogic kann nicht nur einzelne Maße verändern.
Auch das Verhalten kompletter Baugruppen kann regelbasiert gesteuert werden.
Mögliche Aufgaben sind beispielsweise:
Dadurch können aus einem Grundmodell verschiedene Produkt- oder Maschinenvarianten entstehen.
Bei Produkten oder Baugruppen, die in verschiedenen Ausführungen angeboten werden, kann iLogic für eine regelbasierte Variantensteuerung eingesetzt werden.
Beispielsweise können Anwender auswählen:
Die zugrunde liegenden Regeln sorgen anschließend dafür, dass nur technisch zulässige Varianten erzeugt werden.
Ein möglicher Ablauf:
Auswahl der Variante → Parameter setzen → Baugruppe aktualisieren → Zeichnungen aktualisieren → Eigenschaften und Stückliste anpassen
Dadurch können wiederkehrende Varianten wesentlich effizienter erstellt werden.
Nicht jeder Anwender einer automatisierten Konstruktion muss die zugrunde liegenden Parameter und Regeln kennen.
Mit iLogic-Formularen können Eingabemasken erstellt werden, über die relevante Werte und Optionen übersichtlich eingegeben oder ausgewählt werden.
Mögliche Eingabeelemente sind beispielsweise:
Damit kann aus einer komplexeren Inventor-Konstruktion eine einfacher bedienbare Konfigurationslösung entstehen.
In vielen Inventor-Projekten müssen iProperties regelmäßig gepflegt werden.
Dazu gehören beispielsweise:
Mit iLogic können solche Werte automatisch erzeugt, übernommen oder geprüft werden.
Beispielsweise können Informationen aus:
Baugruppe → Bauteil → Zeichnung → Stückliste
automatisiert miteinander abgeglichen werden.
Dadurch reduziert sich die Gefahr, dass verschiedene Dokumente unterschiedliche Informationen enthalten.
Auch Stücklisten können Bestandteil einer iLogic-Automatisierung sein.
Je nach Aufgabenstellung können beispielsweise:
Gerade bei größeren Baugruppen kann dadurch viel manuelle Datenpflege entfallen.
Wiederkehrende Aufgaben in Inventor-Zeichnungen können ebenfalls mit iLogic unterstützt werden.
Mögliche Automatisierungen sind beispielsweise:
Welche Vorgänge vollständig automatisiert werden können, hängt vom Aufbau der vorhandenen CAD-Daten und der jeweiligen Aufgabenstellung ab.
Bei Konstruktionen müssen häufig mehrere Dateien für Fertigung, Einkauf oder Dokumentation ausgegeben werden.
Über iLogic können solche Abläufe teilweise oder vollständig automatisiert werden.
Beispiele:
Damit können wiederkehrende Exportvorgänge vereinheitlicht und Bedienfehler reduziert werden.
Je nach Projekt können Inventor-Daten mit Excel verknüpft werden.
Damit lassen sich beispielsweise:
Eine solche Verbindung kann insbesondere sinnvoll sein, wenn vorhandene Konstruktions- oder Produktdaten bereits in Excel gepflegt werden.
Für Aufgaben, die über die standardmäßig vorhandenen iLogic-Funktionen hinausgehen, können innerhalb von iLogic auch Funktionen der Autodesk Inventor API verwendet werden.
Dadurch lassen sich umfangreichere Abläufe automatisieren und Funktionen ansprechen, die nicht direkt über einfache iLogic-Befehle verfügbar sind.
Je nach Aufgabenstellung kann eine Lösung deshalb aus einer Kombination von:
iLogic + VB.NET + Inventor API
bestehen.
Dadurch lassen sich auch komplexere Automatisierungsaufgaben innerhalb von Inventor realisieren.
Nicht immer muss eine Automatisierung vollständig neu entwickelt werden.
Auch vorhandene iLogic-Lösungen können analysiert und überarbeitet werden.
Typische Aufgaben sind beispielsweise:
Gerade über Jahre gewachsene Regelwerke können dadurch übersichtlicher und besser wartbar werden.
Besonders interessant ist iLogic bei Tätigkeiten, die regelmäßig in gleicher oder ähnlicher Form durchgeführt werden.
Beispiele:
Ein manueller Ablauf, der bei jedem Projekt erneut durchgeführt werden muss, ist deshalb häufig ein guter Kandidat für eine Automatisierung.
Vor der Programmierung sollte zunächst geklärt werden, welcher Prozess tatsächlich automatisiert werden soll.
Dabei betrachten wir beispielsweise:
Erst danach wird entschieden, welche Schritte sinnvoll mit iLogic automatisiert werden können.
Nicht jede Aufgabe muss automatisiert werden. Ziel ist eine Lösung, bei der der Entwicklungsaufwand in einem sinnvollen Verhältnis zur späteren Zeitersparnis steht.
Ein typischer Anwendungsfall könnte eine Baugruppe sein, die regelmäßig in unterschiedlichen Abmessungen benötigt wird.
Bisheriger Ablauf:
Maße ändern → Bauteile einzeln anpassen → Komponenten austauschen → Zeichnungen prüfen → Eigenschaften ändern → Dateien exportieren
Mit iLogic kann daraus beispielsweise werden:
Abmessungen und Optionen auswählen → Automatisierung starten → Baugruppe aktualisieren → Zeichnungen und Eigenschaften aktualisieren → Fertigungsdaten ausgeben
Je häufiger dieser Ablauf benötigt wird, desto größer kann der Nutzen der Automatisierung sein.
Auch nach Abschluss einer Konstruktion entstehen häufig viele wiederkehrende Arbeiten.
Dazu gehören beispielsweise:
Solche Arbeitsschritte können teilweise automatisiert und nach definierten Regeln ausgeführt werden.
Dadurch kann insbesondere bei größeren Projekten der Aufwand nach Abschluss der eigentlichen Konstruktion reduziert werden.
Eine gut geplante Automatisierung kann mehrere Vorteile bieten:
Der größte Nutzen entsteht meist dort, wo gleiche oder ähnliche Konstruktionsschritte häufig wiederholt werden.
Eine Automatisierung funktioniert nur zuverlässig, wenn auch die zugrunde liegende Inventor-Konstruktion sinnvoll aufgebaut ist.
Besonders wichtig sind beispielsweise:
Bei Bedarf kann deshalb vor der eigentlichen Automatisierung zunächst die vorhandene CAD-Struktur analysiert und angepasst werden.
Mehr über unsere CAD-Konstruktion erfahren →
„Wir erstellen immer wieder dieselbe Baugruppe in anderen Abmessungen.“
Parameter und Baugruppenkomponenten können regelbasiert an die jeweilige Variante angepasst werden.
„Unsere Zeichnungen und iProperties müssen jedes Mal manuell aktualisiert werden.“
Wiederkehrende Datenpflege kann teilweise automatisiert werden.
„Wir möchten eine Konstruktion über eine Eingabemaske konfigurieren.“
Über iLogic-Formulare können Parameter und Optionen anwenderfreundlich bereitgestellt werden.
„Wir müssen aus einer Baugruppe regelmäßig PDFs, STEP- und andere Dateien erzeugen.“
Ausgabe- und Exportvorgänge können nach definierten Regeln automatisiert werden.
„Wir haben bereits iLogic-Regeln, die erweitert oder repariert werden müssen.“
Bestehende Regeln können analysiert, angepasst und weiterentwickelt werden.
„Wir möchten wissen, ob sich unser aktueller Inventor-Workflow überhaupt automatisieren lässt.“
Der bestehende Ablauf kann zunächst analysiert und hinsichtlich sinnvoller Automatisierungsmöglichkeiten bewertet werden.
Für eine erste Bewertung sind insbesondere hilfreich:
Oft ist eine kurze Beschreibung nach dem Schema:
„Heute machen wir A → B → C manuell, zukünftig soll möglichst X automatisch erfolgen.“
bereits ein guter Ausgangspunkt.
SK-Konstruktion verbindet mechanische CAD-Konstruktion mit Autodesk Inventor und individueller iLogic-Programmierung.
Dadurch betrachten wir eine Automatisierung nicht ausschließlich aus Sicht des Programmcodes, sondern auch aus Sicht der zugrunde liegenden Konstruktion und des täglichen CAD-Workflows.
Wir unterstützen Unternehmen bei einzelnen iLogic-Regeln ebenso wie bei umfangreicheren Automatisierungsaufgaben innerhalb bestehender Inventor-Projekte.
Beschreiben Sie uns den heutigen Arbeitsablauf und welche Schritte zukünftig automatisiert werden sollen.
Vorhandene Inventor-Dateien, Beispielprojekte, iLogic-Regeln oder Screenshots helfen bei einer ersten Einschätzung.
Wir prüfen anschließend, welche Aufgaben sinnvoll mit iLogic automatisiert werden können und welcher Umfang dafür erforderlich ist.